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Umwelt- und Tierschutz

Die PsgD verurteilt jegliche Art von Umweltzerstörung, die über das absolut notwendige Maß hinausgeht, um ein modernes, mobiles Leben zu ermöglichen.

Wir treten nachhaltig für eine artgerechte Tierhaltung ein; dazu zählt auch, Tierversuche auf das absolut notwendige Mindestmaß zu begrenzen.

Wir haben die unabdingbare Verpflichtung, unsere Erde so zu erhalten, daß dieser unser Lebensraum auch in zigtausend Jahren noch mit Freude bewohnt werden kann.



Atomenergie

Auch wenn Atomkraftwerke europäischen Standarts ein durchaus akzeptables Sicherheitsrisiko darstellen sollten, so sprechen doch mindestens 3 Gründe für einen Ausstieg:

  1. Das zum Betrieb notwendige Uran steht nur in sehr begrenztem Umfang zur Verfügung.

  2. Atomkraftwerke verursachen eine derart große Abwärme, daß der Betrieb zu Klimaveränderungen führt.

  3. Die Entsorgung der auf Tausende von Jahren stark strahlenden Abfälle ist, auch nicht im Ansatz, geklärt.


Die Einlagerung in Bergwerks-Stollen mag für die nächsten Jahrzehnte als sicher gelten, jedoch getraut sich kein ernst zu nehmender Wissenschaftler eine Prognose für nur 500 oder 1000 Jahre abzugeben.

Notwendig wären aber Prognosen für über etliche 10.000 Jahre. Nicht auszudenken, was passiert, wenn diese Abfälle in das Grundwasser gelangen sollten. Und sei es erst in einigen tausend Jahren.

Die dauerhafte und sichere Entsorgung der bisher schon zwischengelagerten Abfälle wird noch eine große Herausforderung für die Menschheit werden.



Energiegewinnung und Einsparung

Wie bei allen politischen Maßnahmen, ist auch beim Umweltschutz die Auswirkung jeder Maßnahme auf das Ganze zu bedenken. Dieses ganzheitliche Denken, das auch Langzeitauswirkungen berücksichtigt, fehlt bei fast allen in den letzten Jahren getroffenen politischen Entscheidungen und Konzepten.

Es ist das Anliegen der PsgD, dem entgegenzuwirken.

Gerade bei der Energiegewinnung ist dieser Denkansatz unabdingbar, um Fehlentwicklungen zu vermeiden.


Als Beispiel soll hier die Photovoltaik dienen:

Unter Berücksichtigung aller Faktoren erzeugt eine Solarzelle, über die gesamte Lebensdauer gerechnet, in unserer geographischen Lage nur mal gerade soviel Energie, wie zur Herstellung der Anlage benötigt wird. Und obendrein fallen bei der Herstellung der Anlage jede Menge umweltschädlicher Abfälle und Emissionen an. Trotzdem wird diese Technologie mit Millionen subventioniert.


Ähnlicher Unfug wird mit der Subvention von Windrädern betrieben.

Sicher haben beide Technologien ihre Berechtigung, aber nicht zum Ersatz atomarer oder konventioneller Kraftwerke.

Der Schlüssel zur zukunftsträchtigen Energiegewinnung ist ein Mix aus thermischen Solaranlagen und Geothermie. Beide Energiequellen stehen praktisch unbegrenzt zur Verfügung, schädigen nicht die Umwelt, sind kostenlos und sind überall vorhanden.

Geothermie? Geothermie ist das Ausnützen der natürlichen Wärme im Erdinneren. Dazu werden zwei Bohrlöcher ca. 4 km tief in den Boden gebohrt, in das eine wird Wasser hinein gepresst, das dann unter starkem Druck mit 200°C - 300°C erwärmt durch das zweite Bohrloch emporsteigt und eine Turbine zur Stromerzeugung antreibt.

Anschließend kann (muß aber nicht, im Gegensatz zum AKW) das Wasser für Fernheizzwecke weiter gekühlt werden und wird dann wieder in das erste Bohrloch gepumpt.

Außerdem stellt dieses Verfahren auch so genannte Prozesswärme z.B. für die chemische Industrie zur Verfügung.

Da die Erdwärme praktisch unbegrenzt und kostenlos zur Verfügung steht, ist die großtechnische Herstellung von Wasserstoff relativ unproblematisch. Dieser Wasserstoff ersetzt dann die bisherigen Energieträger Öl, Benzin, Erdgas und Kohle, ohne dabei schädliche Abgase zu erzeugen. In Verbindung mit einem Abgaskatalysator kommt lediglich Wasserdampf aus dem Schornstein oder Auspuff.

Bedenkt man, daß die Erdölreserven nur noch (je nach Entwicklung von China) 30 -50 Jahre halten, ist es zur Einführung neuer, umweltgerechter Energiegewinnungen allerhöchste Zeit.

Wirtschaftlich würde sich die Entwicklung der Geothermie sehr schnell als Exportschlager erweisen und somit einen weiteren Pluspunkt bringen.

Außenpolitisch bürgt die Unabhängigkeit vom Erdöl Vor- und Nachteile: Wir werden autark, den OPEC-Staaten bricht jedoch die Haupteinnahmequelle weg.

Im Interesse des Weltfriedens dürfen wir dann die OPEC-Staaten nicht im Regen stehen lassen, sondern müssen diesen existenzbedrohenden Einnahmeverlust durch geeignete Mittel abfedern.

Auch wenn durch die Einführung neuer Energiegewinnungstechnologien das Energiesparen etwas in den Hintergrund treten darf, ist sparsamer Umgang mit Energie schon aus Abwärmegesichtspunkten notwendig.

Die schon heute eingeschlagenen Wege müssen konsequent fortgesetzt und weiterentwickelt werden.

Dazu zählen z.B. die weitere Verbreitung thermischer Solarkollektoren zur Brauchwassererwärmung, Gebäudeisolierungen und vernünftige architektonische Lösungen bei Neubauten, die Entwicklung energiesparender Verkehrslösungen.

Viele heutige Konzepte lassen den ganzheitlichen Gedanken fehlen. Ein Beispiel gibt die Wertstoffsammlung:

In vielen Gemeinden müssen die Bürger ihre Plastikabfälle selber zur Sammelstelle bringen. Da dies meist mit dem PKW geschieht, wird der Rohstoff- und Energieeinsparungseffekt stark gemindert oder sogar umgekehrt.

Alle umweltrelevanten Aktionen sind unter dem Gesichtspunkt der Ganzheitlichkeit zu überprüfen und müssen ggf. korrigiert werden.



Gentechnik

Bei kaum einem Gebiet liegen Fluch und Segen so eng beieinander wie bei der Gentechnik.

Die positiven Chancen, die die Gentechnik gerade oder auch in der Medizin bietet, dürfen keinesfalls ungenutzt bleiben. Die immensen Risiken, die durch Genmanipulation bestehen, müssen auf alle Fälle ausgeschaltet werden.

Wir müssen uns darüber im Klaren sein, daß jede Genmanipulation ein „Spiel mit Gott“ bedeutet.

Und wer „Gott spielt“, darf keine finanziellen Interessen haben, denn Geld verdirbt den Charakter.....

Daher tritt die PsgD dafür ein, keine Patente auf Pflanzen und Tiere, Samen und Eizellen und anderes biologisches Leben zuzulassen.

Gentechnisch veränderte Lebensmittel sind ohne Ausnahme zu kennzeichnen und der Freilandanbau dieser veränderten Pflanzen ist zu vermeiden bzw. weitestgehend einzuschränken, denn eine Notwendigkeit ist nicht gegeben.

Im Bereich der embryonalen Stammzellenforschung sind allerhöchste ethische Anforderungen zu stellen, ein Schlingerkurs ist gerade hier absolut unangebracht.

Die jetzige Regelung, wonach die Entnahme von Stammzellen verboten ist, aber an - aus dem Ausland importierten - Stammzellen geforscht werden darf, ist ethisch-moralisch in höchstem Maß verwerflich.

Entweder kommt man zu dem Schluß, es ist ethisch nicht vertretbar, an Stammzellen zu forschen, dann wird eben nicht geforscht.

Oder man kommt zu dem Schluß, daß diese Forschung ethisch-moralisch vertretbar ist, dann muß auch die Entnahme vertretbar sein.

Der jetzige Standpunkt, jemand anderer hat die ethisch-moralisch verwerfliche Entnahme durchgeführt und jetzt haben wir die Stammzellen nun mal da, also können wir auch forschen, stellt eine höchst verwerfliche Form von Doppelmoral dar.

Leider basieren viele unserer Gesetze und Verordnungen auf Doppelmoral, was schon schlimm genug ist.

Wenn sich der Mensch aber an die „Schöpfung“ heran wagt, dann muß wenigstens der gesetzliche Rahmen ethisch-moralisch sauber definiert und geradlinig sein.



Gewässerschutz

Prinzipiell ist die Politik beim Gewässerschutz auf dem richtigen Weg.

Leider hat es erst etlicher Katastrophen bedurft, um alte „grüne“ Erkenntnisse umzusetzen.

Weniger Flächenversiegelungen, weniger Flußbegradigungen, weniger Pestizide, weniger Abwärme...., das ist der richtige Weg!



Luftverschmutzung

Durch den von der PsgD geforderten Ausstieg aus dem Erdöl als Energieträger hin zu Geothermie und Wasserstoff ist die Luftverschmutzung kein Thema mehr.

Global betrachtet müssen die restlichen Staaten mitziehen, wollen sie nicht aufgrund der extrem niedrigen Energiekosten, die diese Technologien bieten, in Bedeutungslosigkeit verfallen.

Einmal mehr zeigt dieses Thema, wie sinnvoll und effizient das Denkmodell der Orientierung an Rahmenbedingungen ist.



Müll / Abfallwirtschaft

Grundsätzlich ist der Gedanke der Müllvermeidung und des Recycling richtig. Nur wurde der Weg dazu falsch gewählt. Dosenpfand und „Grüner Punkt“ produzieren immense Kosten für die Bürger und bescheren einigen konzessionierten Unternehmungen horrende Gewinne.

Ausgehend von dem ganzheitlich-rahmenorientierten Denkansatz und der Erkenntnis, daß Müll umweltschädlich ist, stellt sich die Frage, was ist Müll?

Müll ist all das, was auf Deponien oder Verbrennungsanlagen entsorgt wird. Und genau diese Mengen gilt es drastisch zu verringern.

Abfall wird immer dann zu Müll, wenn eine Aufbereitung aus Kostengesichtspunkten nicht lohnend erscheint.

In der großen Mehrzahl der Fälle ist das immer dann der Fall, wenn verschiedene Stoffe so miteinander verbunden sind, daß eine Trennung nicht oder nur aufwendig erfolgen kann.

Doch wie ist die Industrie dazu zu bewegen, auf den Einsatz schwer trennbarer Verbundstoffe zu verzichten, ohne dabei die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsfähigkeit einzubüßen?

Einen Lösungsansatz könnte eine relativ hohe Besteuerung der Primärrohstoffe (z.B. Erdöl) und eine „Negativsteuer“ auf Sekundärrohstoffe (z.B. Recycling-Kunststoff) bieten, wobei die Steuern dazu miteinander verrechnet werden.

Das hätte zur Folge, daß Abfall endlich den Status eines Sekundärrohstoffes bekäme und nicht als Müll vergeudet werden würde.



Naturschutz

Politik und Wirtschaft müssen endlich ein Verständnis für ökologische Zusammenhänge entwickeln und danach handeln.

Natur und Umwelt sind die existenziellsten Güter, die wir auf dieser unserer Erde haben.

Wissenschaftlich sind die Zusammenhänge zwischen Micro- und Macrobereichen zumindest teilweise bekannt. Bekannt ist auch, daß es kein Unkraut und keine Schädlinge gibt; es gibt nur ein Ungleichgewicht der Natur. Und dieses Ungleichgewicht wird meistens durch kurzsichtige Eingriffe der Menschen erzeugt.

Diese Erkenntnisse durch die Schaffung sinnvoller Rahmenbedingungen in praktische Politik umzusetzen, macht sich die PsgD zur Aufgabe.



Tierhaltung

Die Haltung von Tieren, ob aus gewerblichem Interesse oder privat, muß stets artgerecht erfolgen.

Käfig- oder Stallhaltung aus Gründen der Ertragssteigerung oder Kostensenkung kann nicht länger toleriert werden, denn Tiere sind Lebewesen mit Gefühlen und Ängsten.

Tiertransporte über längere Strecken sind nicht vertretbar, denn die Tiere werden dabei unnötigem Streß und Qualen ausgesetzt.



Tierversuche

Tierversuche sind auf das absolut notwendige Mindestmaß zu begrenzen. Dabei ist insbesondere auf die Notwendigkeit der durch die Versuche gewonnenen Erkenntnisse abzustellen. So besteht z.B. keinerlei Notwendigkeit, kosmetische Produkte in Tierversuchen zu testen.

Kosmetische Produkte, deren Zusammensetzung so brisant sind, daß Tierversuche für deren Unbedenklichkeit oder Wirksamkeit benötigt werden, sind an sich schon unnötig.

Auch im Pharma- oder medizinischem Bereich kann auf Tierversuche weitestgehend verzichtet werden.

Zwar steigen dadurch eventuell die Entwicklungskosten, das ist aber keine Begründung, Lebewesen zu quälen.