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Kulturpolitik

Einige Bereiche des gesellschaftlichen Lebens sollten nicht kommerzialisiert werden, da anderenfalls die notwendige Entwicklungsvielfalt verloren gehen würde. Zu diesen Bereichen zählt z.B. auch die Philosophie, die an den Universitäten besser aufgehoben ist, auch wenn starke Wechselwirkungen mit der Kultur festzustellen sind.

Die Fragestellung lautet nicht, ob Kultur zu subventionieren ist, die Frage lautet, wie und in welchem Maß.



Bildende Künste

Aufgabe des Staates sollte sein, Werkstätten, Ateliers und Galerien zu unterhalten, um Künstlern gleichermaßen die Ausübung und Präsentation der Werke zu ermöglichen.

Nachdem eine objektive Beurteilung von Kunst schlichtweg unmöglich ist, sollte der Staat äußerst zurückhaltend sein, öffentliche Gebäude mit Kunstwerken auszustatten, bei denen ein hoher Preis auf Grund des Namens des Künstlers bzw. eines immateriellen Wertes gerechtfertigt wird.

Vielmehr sollten öffentliche Gebäude als kostengünstige Plattform zur Präsentation (noch) nicht etablierter Künstler genutzt werden.

Wirtschaftliche Erfolge muß auch der Künstler im freien Markt suchen.



Medien

Prinzipiell ist eine möglichst breite Medienlandschaft wünschenswert. Jedoch ist zunehmend die Tendenz der Gleichschaltung der unterschiedlichen Medien feststellbar.

So sind die Unterschiede der Programme der Privat-TV-Sender nur noch marginaler Natur und die öffentlich-rechtlichen Sender gleichen sich mehr und mehr den Privaten an.

ARD und ZDF werden bekanntermaßen durch Zwangsgebühren (GEZ) finanziert. Diese Finanzierungsform soll eine unabhängige Programmgestaltung, und zwar unabhängig von Regierung, Werbeeinnahmen und bedingt auch von Einschaltquoten, sichern. Sie haben einen Kultur- und Bildungsauftrag.

Doch diesen Aufgaben kommen die öffentlich-rechtlichen nicht in ausreichendem Maß nach. Anstelle Alternativen zu den billigen „Reality-“ und „Talkshows“ der Privaten anzubieten und Marktnischen abzuarbeiten, werden Millionen Euro für Sportübertragungsrechte ausgegeben.

Dieses Informationsangebot sollten die öffentlich-rechtlichen doch den Privatsendern überlassen. Nicht nur, daß diese Gelder bei einer dem Auftrag entsprechenden Programmgestaltung fehlen, es leidet auch das Angebot darunter.

Im Bereich der Print-Medien ist der „Gleichschaltungsprozess“ interessanterweise nicht in dem Maß zu beobachten.

Leider versucht der Staat nun auch Kontrolle über das Internet zu erlangen. Bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Kinderpornographie) ist es im Interesse einer sozial orientierten Gesellschaft kontraproduktiv, sämtliche Freiräume zu nehmen.

Zu überdenken ist auch die Darstellung von Gewalt in Action-Filmen und Video-Spielen. Der Freiraum, den der Gesetzgeber Mord- und Totschlagszenen läßt, steht in keinem Verhältnis zu dem, was im Erotiksektor zulässig ist.



Musik

Prinzipiell treffen die Aussagen zum Thema „Bildende Künste“ auch auf den Bereich „Musik“ zu.

Besonders in den Segmenten „Klassik“, „Oper“ und „Operette“ werden, subventioniert durch öffentliche Mittel, Gagen und Ausstattungskosten übernommen, die in keinem Verhältnis zu den Einnahmen durch Eintrittsgelder stehen.

Besonders unseren Jugendlichen fehlen Musiker mit Vorbildfunktion. Daß bei den großen Platten-Labels gewachsene Stars mit entsprechend gesundem Selbstbewußtsein nicht erwünscht sind, sollten die öffentlich-rechtlichen Sender kompensieren, indem diesen „gewachsenen“ Künstlern und Bands im Unterhaltunsmusikbereich eine entsprechende Plattform geboten wird.

Dies wäre zumindest ein Weg, der Jugend Werte wie Konstanz und Duchhaltevermögen zu vermitteln.



Theater

Auch wenn das Vorstehende für die Theater zutrifft, so verursachen die zum Theaterbetrieb notwendigen Schauspielhäuser gewaltige Kosten.

Diese Kosten alleine durch Subventionen zu tragen, macht keinen Sinn.

So sollten Überlegungen stattfinden, wie die dort vorhandene Veranstaltungstechnik kommerziell genutzt werden kann, ohne den Theaterbetrieb dabei abzuwürgen.